Klavier spielen lernen als Erwachsener

Klavier spielen lernen als Erwachsener: Musikalische Stressbewältigung

Die Optionen, um in seiner Freizeit vom alltäglichen und beruflichem Stress abzuschalten, sind ausgesprochen vielfältig. Die meisten Menschen widmen sich einem Hobby, das zu ihren eigenen Interessen passt. Häufig entspannen sich die Stressgeplagten mit ihrer Lieblingsmusik oder sie besuchen gelegentlich ein Konzert. Doch es gibt auch Personen, die sich selbst in ihrer Freizeit noch nach einer gewissen Betätigung sehnen und so unterhalten sie sich damit, indem sie ein Instrument erlernen. Das Gros der lernwilligen Entspannungssuchenden entscheidet sich dabei für das Klavier, das aus vielerlei Gründen ideal für Anfänger ist.

Anfängerfreundlich: Die Vorteile des Klaviers

So ist es durch seine eindeutig markierten Tasten ausgesprochen simpel spielbar, da sich anhand der Tastenfarbe schnell bestimmte Fingerfolgen einprägen lassen und selbst blutige Anfänger schnell erste Erfolgserlebnisse haben. Klavier spielen lernen als Erwachsener ist damit eine ausgesprochen ansprechende Tätigkeit, denn selbst mit geringem Übungsaufwand lassen sich mit dem Tasteninstrument intuitiv Melodien erlernen. Darüber hinaus bietet das Klavier einen weiteren Vorteil gegenüber Saiteninstrumenten wie Gitarre und Violine, da es nicht vor jeder Einheit ordentlich gestimmt werden muss, was die reine Spielzeit deutlich verlängert, wovon vor allem terminlich sehr eingeschränkte Personen profitieren. Zusätzlich ist ein Klavier heutzutage keineswegs mehr als teures Vergnügen zu betrachten, da zum einen in vielen Institutionen inzwischen Klaviere stehen, an denen problemlos für kleines Geld geübt werden darf und auch die portablen Keyboards sind inzwischen so erschwinglich, dass man nicht mehr über den Kostenfaktor nachzudenken braucht.

Was es braucht, um das Klavierspiel zu erlernen

a) Zeit

Doch ehe man sich tatsächlich eines der beliebten Instrumente zulegt, gilt es anderweitige Überlegungen anzustellen. Zunächst einmal stellt der Zeitaufwand einen wichtigen Aspekt beim Klavierspielen dar. Wer vorhat, ein zumindest durchschnittliches Spielvermögen aufzubauen, muss regelmäßig üben und zwar möglichst an einem ruhigen Ort, der sich entweder in den eigenen vier Wänden oder in einer Musikschule bzw. bei einem Privatlehrer befindet.

Auch musikalische Fachliteratur ist zwingend vonnöten, um das Instrument ernsthaft zu erlernen. Hat man jedoch die nötige Zeit, empfiehlt sich ein geregelter Klavierunterricht (Staffelungen der Unterrichtseinheiten hier) gegenüber dem Selbststudium, da das direkte Feedback von einem kompetenten Pianisten nicht durch ein Buch zu ersetzen ist. Als Klavierlehrer und Pianist gehe ich auf die Schüler der verschiedenen Altersklassen und Wissensindividuell ein. Um den geeigneten Lehrer zu finden, genügt es, in der Online-Suchmaschine Begriffe wie „Klavierunterricht Karlsruhe“ einzugeben. Dabei sieht man auf einen Blick, welche Institutionen und Personen in der näheren Umgebung Klavierunterricht anbieten und findet die passende Unterrichtsform. In Karlsruhe bin es beispielsweise ich, als Konzert-Pianist.

b) Das richtige Equipment

Des Weiteren stellt sich die Frage nach der richtigen Ausstattung, sofern das Klavier im eigenen Zuhause steht. Dann bedarf es für die geeignete Spielhaltung nämlich auf lange Sicht eines Klavierhockers, der hilft, die richtige Position am Klavier einzunehmen. Man sollte auf diesem gerade vor dem Instrument sitzen können und genügend Abstand zu den Tasten haben. Es sollte ohne viel Aufhebens möglich sein, beide Enden der Klaviertastatur mit den Händen zu erreichen und auch die Füße sollten die Pedale locker bedienen können. Die Schultern des Klavierspielers hängen dabei entspannt herunter und dürfen keinesfalls verkrampfen, da es sonst zu körperlichen Beschwerden kommen könnte. Wer diese Haltung verinnerlicht hat, muss sich bewusst machen, dass Klavierspielen ein Hobby ist, das eine gewisse Eigeninitiative erfordert und keine Tätigkeit ist, bei der man auf der faulen Haut liegen darf. Es ist allerdings nicht nötig, jeden Tag stundenlang zu üben, sondern lediglich wichtig, seine Lerneinheiten konsequent durchzuziehen.

c) Moderater Übungseifer

Diese dürfen durchaus nur zehn Minuten oder eine Viertelstunde andauern, solange man diesen regelmäßig nachkommt. Das bewährte Sprichwort „Übung macht den Meister“ stimmt in puncto Klavierspielen nämlich tatsächlich, da das Gehirn das Geübte durch die ständigen Wiederholungen gut verarbeiten und darauf aufbauen kann. Auf diese Weise verbessert sich das eigene Spielvermögen tagtäglich und selbst, wenn man einmal durch einen Termin verhindert ist, bleibt der Spaß am Spiel bestehen, solange man sich nicht unnötig unter Druck setzt. Gerade wenn man mit dem Musikinstrument dem Alltagsstress entfliehen wollte, ist es nämlich wichtig, sich dem Lernprozess mit Interesse und ohne hohe Erwartungen zu nähern, sonst wird die musikalische Freizeitaktivität zum bedauerlichen Stimmungskiller. Eine große Hilfe für die richtige Wahl des Übungsintervalls kann im Übrigen der Klavierlehrer sein. Welches Ergebnis die vorab beispielhaft erwähnte Recherche nach „Klavierunterricht Karlsruhe“ auch erbracht hat, die jeweiligen Dozenten werden mit Sicherheit einen guten Tipp geben können, welche Dauer die Übungszeit in Eigenregie haben sollte. Dafür müssen diese nur im Vorhinein darüber informiert werden, dass das Klavierspiel zur Entspannung dient und nicht wettbewerbsfähig aufgenommen werden soll.

Am besten ist es, wenn wir uns persönlich kennenlernen und eine unverbindliche Probestunde vereinbaren.

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