Tipps für die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule

Viele Musikbegeisterte interessieren sich für Studiengänge wie Musikpädagogik, Gesang, Jazz/Pop/Rock oder Musikdesign. Die Möglichkeiten für ein Musikstudium sind sehr vielfältig. Wie bei allen künstlerischen Studiengängen müssen Bewerber jedoch ihre Eignung unter Beweis stellen. Wer sich seinen Traum von einem Studium an einer Musikhochschule erfüllen möchte, kommt daher an der Aufnahmeprüfung nicht vorbei. Ablauf und Anforderungen dieser Prüfung hängen von den Aufnahmekriterien der jeweiligen Hochschule ab. Erfahre hier, wie du dich optimal auf den Eignungstest für ein Musikstudium vorbereitest.

Die Bewerbung für ein Musikstudium

Um die Aufnahmeprüfung für ein Musikstudium erfolgreich zu meistern, ist eine sorgfältige Vorbereitung unerlässlich. Die Voraussetzungen für das Studium und der Ablauf der Aufnahmeprüfung können bei den unterschiedlichen Hochschulen variieren. Daher ist es sinnvoll, sich im Vorfeld genau zu informieren, welche Kriterien zu erfüllen sind und wie das Bewerbungsverfahren abläuft. Diese Informationen findet man meist auf dem Internetauftritt der Hochschulen. Achte hierbei vor allem auch auf die Fristen, bis wann du dich bewerben kannst. Da die Plätze für ein Musikstudium begrenzt sind, ist es ratsam, sich an mehreren Hochschulen zu bewerben.

Die Vorbereitungen

Da eine effektive Vorbereitung für den Eignungstest von Musikhochschulen sehr zeitintensiv ist, ist es sinnvoll, so früh wie möglich damit zu beginnen. Es ist ratsam, sich dafür etwa ein Jahr Zeit zu nehmen.

Die Prüfung besteht meist aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. Viele Hochschulen erwarten, dass du mindestens ein Instrument sehr gut beherrschst. In der Aufnahmeprüfung wird oft verlangt, dass man auf seinem Hauptinstrument Stücke aus verschiedenen Stilen und Epochen vorspielt. Einige Hochschulen machen eine exakte Zeitangabe, wie lange die Lieder für das Vorspiel maximal sein dürfen. Der Schwierigkeitsgrad der vorzuspielenden Stücke muss meist mittel bis schwer sein. Halte dich unbedingt an diese Vorgaben! Spätestens bis zum Tag der Aufnahmeprüfung solltest du deine ausgewählten Stücke beherrschen – regelmäßiges Üben ist unerlässlich.

Im theoretischen Teil können Themen wie Gehörbildung, Harmonielehre, Formenlehre und Musikgeschichte abgefragt werden. So solltest du zum Beispiel Intervalle erkennen und aufzeichnen können. Auch die Unterscheidung von Akkorden wird für die Aufnahme an einer Musikhochschule meist vorausgesetzt. Melodiediktate können ebenfalls Teil des Eignungstests sein.

Neben Theorie und Praxis besteht eine Aufnahmeprüfung für ein Musikstudium oft noch aus einem Gesprächsteil. Hier sollte man zum Beispiel mit Fragen nach den eigenen Erwartungen an das Studium oder nach der Motivation rechnen. Auch auf die Frage nach dem Lieblingsmusiker oder der bevorzugten Musikrichtung sollte man sich besser eine Antwort mit einer plausiblen Begründung überlegen.

Professionelle Unterstützung für die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule

Um dich optimal auf die Aufnahmeprüfung bei der Musikhochschule vorzubereiten, hole dir professionelle Unterstützung. Manche Musikschulen oder Musiklehrer bieten Vorbereitungskurse oder ein Einzelcoaching für die Vorbereitungen an. Bei manchen Musikhochschulen ist es auch möglich, die Stücke für die Aufnahmeprüfung vorab mit dem Dozenten zu besprechen oder gar vorzuspielen. Dort erhältst du oft wertvolle Tipps. Falls diese Option besteht, nutze sie, um dich noch besser auf die Prüfung für das Musikstudium vorbereiten zu können. Beim Üben ist es außerdem hilfreich, sich selbst auf Tonband aufzunehmen. So fallen dir Fehler besser auf.

Durchhalten – auch bei Absagen

Lass dich von möglichen Absagen nicht entmutigen. Mache dir klar, dass es in musikalischen Studiengängen meist wesentlich mehr Bewerber als freie Plätze gibt. Eine Absage bedeutet daher nicht, dass deine Fähigkeiten für ein Studium an einer Musikhochschule nicht ausreichen. Um den Eignungstest für ein Musikstudium erfolgreich zu meistern, sind daher auch Durchhaltevermögen und eine hohe Frustrationstoleranz gefragt. Außerdem lernst du bei jeder absolvierten Aufnahmeprüfung dazu und bist beim nächsten Termin entspannter.

Viel Erfolg!

Am besten ist es, wenn wir uns persönlich kennenlernen und eine unverbindliche Probestunde vereinbaren.

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